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Sänger der “Eintracht” geben die Hoffnung nicht auf Guter Probenbesuch - Kassenlage nicht rosig
Dass es um den Bestand des Männerchores „Eintracht“ 1878 nicht zum Besten bestellt ist, ist mittlerweile kein Dorfgeheimnis mehr. Trotzdem solte man „nicht jemanden tot sagen, bevor er begraben ist!“, wie es der Ehrenvorsitzende des Vereins, Horst Huppert, der dem Chor als Sänger schon über 60 Jahre angehört und als Versammlungsleiter in der kürzlich im Vereinslokal Brennender Berg stattgefundenen Mitgliederversammlung die Neuwahl des Vorstandes einleitete. In der Tat, begraben ist der Chor der „Eintracht“ noch lange nicht. Dies beweisen die zahlreichen Auftritte des Chores im vergangenen Jahr wie auch die noch vorgesehenen Auftritte in diesem Jahr, wie es dem Bericht des 1. Vorsitzenden, Manfred Zewe, zu entnehmen war. Oder anders ausgedrückt: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und die geben die 21 aktiven Sänger der „Eintracht“ noch lange nicht auf, wie es auch aus dem Bericht des 1. Vorsitzenden hervorging. Der Probenbesuch sei „einmalig gut“, bei den Auftritten sei man vollzählig. Geht man allerdings von nackten Zahlen aus, dann sieht es für den Verein auf keinen Fall rosig aus, wie es der Kassierer Klaus Lepiorz mit Zahlen belegen konnte. Der Kassenbestand sinke von Jahr zu Jahr und beträgt derzeit (nur) noch 1.480,- €. Aufgrund der sinkenden Mitgliederzahlen, reichen die Beiträge kaum noch aus, um den Chorleiter zu entlohnen. Der Kassierer appellierte an die Sänger, Mitglieder zu werben. Bei einem Jahresbeitrag von 21,50 € dürfte dies doch nicht so schwer sein. Der Vorstand wird jeweils auf vier Jahre gewählt. Die Versammlung bestätigte den gesamten Vorstand in seinen Ämtern: 1. Vors. Manfred Zewe, 2. 2. Vors. Und Notenwart Werner Schaub 3. Kassierer Klaus Lepiorz 4. Schriftführer Thomas Gutensohn 5. Beisitzer: Dieter Berretz, Lothar Schemmel Dem Chorleiter fiel es in seinem Bericht schwer, der derzeitigen Situation etwas Positives abzugewinnen. Dementsprechend düster fielen seine Prognosen aus. „Es fällt mir als Chorleiter nicht leicht, Worte zu formulieren, die auf eine positive Entwicklung hindeuten könnten“. Er sprach in Anbetracht von (nur) 21 Sängern von einer „dünnen Personaldecke“. Der Altersdurchschnitt sei „überdurchschnittlich“ hoch. Trotzdem sei auch er „noch nicht völlig ohne Hoffnung, längerfristig, eine Lösung zu finden“. Die Versammlung schloss mit dem Saarsängergruß: Brüderlich und fest uns bindet, was des Sängerlied verkündet: Unser Herz unwandelbar, schlägt auf ewiglich, oh, Heimat dir, Land an der Saar.
Pressebericht von “Thomas” Gutensohn
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